Großmutters Hausapotheke

Großmutters Hausapotheke

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Senf ist mehr als nur ein Produkt um Speisen zu verfeinern. Seine stark keimtötende Wirkung und sein günstiger Einfluss auf Galle und Leber wurden schon im Altertum geschätzt. „Sinapi in der speiss genossen, ist gut dem magen“ hieß es schon 1563. Die ätherischen Öle im Senf haben erwiesenermaßen antibakterielle und verdauungsfördernde Eigenschaften. Außerdem werden Speichelfluss und die Bildung der Magensäfte angeregt. Laut Forschungseinrichtung der Universität Freiburg wird Senf, neben der keimtötenden Wirkung den, auch ein krebsvorbeugender Effekt nachgesagt.

AUßERDEM:
Der berühmte Denker Pythagoras erwähnte bereits: „Senf schärft den Verstand“.
Schon im alten Griechenland war Senf sehr bekannt und wurde als Heilmittel eingesetzt.
Der griechische Naturmediziner Hippokrates, 460 – 377 v. Chr., gilt als Erfinder des altbekannten Senfpflasters.
Im 19. Jahrhundert waren Senfbäder und Senfpflaster in England und Frankreich sehr beliebt. Paul Jean Rigollet, ein französischer Apotheker, ist als moderner Erfinder des Senfpapiers für die beliebten Senfumschläge in die Geschichte eingegangen.
Und auch Hildegard von Bingen, eine deutsche Benediktinerin,  setzte schon im Mittelalter Senf als Heilmittel ein.

Hier für Sie ein paar altertümliche und altbewährte Hausmittelchen:

Senfbad gegen Erkältung
Durch das Senfbad wird ein starker Hautreiz entfaltet, der den Blutkreislauf, die Atmung und das Nervensystem anregt. Bei Herzkranken ist jedoch besondere Vorsicht erforderlich. Ohne Anordnung des Arztes sollte man ein Senfbad nicht nehmen! Nach dem Bade ist ein Einwickeln in wollene Decken bzw. Tücher erforderlich. Anschließend wird ein Reinigungsbad oder eine Ganzabwaschung vorgenommen. Danach empfiehlt sich Bettruhe. Die Temperatur des Bades soll 37° C betragen, die Dauer 10 Minuten. 100g Senfmehl werden in lauwarmes Wasser zu einem dicken Brei verrührt und in einen Leinwandsack gefüllt. Im Badewasser windet man den Sack so lange aus, bis das Wasser trüb-gelbgrün geworden ist. Nach dem Bad, Haut gründlich waschen oder duschen.

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Senf – Fußbad
Unser Senf-Fußbad sorgt durch die ätherischen Öle des Senfes für lang anhaltende wohltuende und belebende Wärme der Füße.
Es wirkt zudem kreislaufanregend und durchblutungsfördernd, gegen kalte Füße, bei Erkältungen, rheumatischen und arthritischen Beschwerden. 2 Esslöffel Senfmehl in 37° in warmen Wasser auflösen lassen ( 5-6 Liter ). ( Anwendung ca. 10 Minuten ) Nach dem Fußbad, Haut gründlich waschen.

Senfmehlwickel (gegen Bronchitis)
Man rührt 2 EL Gelbes Senfmehl in 1 Liter kaltes Wasser. Danach mit heißem Wasser aufgießen bis die Temperatur ca. 42° beträgt.
Ein Baumwolltuch mit der Flüssigkeit tränken, auswringen und auf die Brust legen. Den Senfmehlwickel durch ein weiteres Tuch abdecken
und alles mit einer Wolldecke einwickeln. Die Senfmehlwickel sollten nicht länger als 10 Minuten auf der Haut bleiben, da sie sonst Hautreizungen hervorrufen können.Nach der Senfmehlwickel, Haut mit warmem Wasser abwaschen.

Senfkörner – Kur (bekannt als Darmbürste)
Jeden Morgen vor dem Frühstück ein Esslöffel Senfkörner unzerkaut mit Wasser schlucken. Dauer: 3 Wochen. Die Senfkörner passieren unverdaut den Magen und gehen erst im Darm auf. Das ätherische Senföl tritt aus und wirkt entgiftend. Zugleich entsteht in den unverdaulichen Senfschalen ein Unterdruck, so dass in die leeren Senfschalen nun Bakterien, Schlacken etc. aufgenommen werden können und verlassen so den Dickdarm auf natürliche Weise.

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